40 PC-Probleme selber lösen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lexus   
Mittwoch, den 18. November 2009 um 13:19 Uhr

Hilfe zur Selbsthilfe: Selten ist Windows selbst schuld daran, wenn der Rechner plötzlich einfriert oder spontan neu startet. Meist zickt ein Treiber, oder eine Komponente wird zu heiß oder ist gar defekt. Gehen Sie der Sache auf den Grund. Komponenten-Kollaps: Nicht nur ein Komplett-Absturz kann für Kummer sorgen. Auch eine ungewöhnlich ratternde Festplatte oder ein Lüfter im lauten Vollgas-Modus verheißt in der Regel nichts Gutes. Lesen Sie, wie Sie in solchen Fällen reagieren und für Abhilfe sorgen. Nervereien : Der Löwenanteil der PC- Probleme ist allerdings eher lästig als wirklich gefährlich. Ein streifiger Ausdruck, ein ständig leerer Notebook-Akku, ein wackeliges WLAN, ein unscharfes Display, ein ruckeliger 3D-Shooter – all das kann ungeheuer nerven

 

1 PC: Wie ermittle ich die Ursache für einen Systemabsturz?
Tritt ein schwerwiegender Systemfehler auf, verabschiedet sich Windows gerne mal mit einem „Blue Screen of Death“ BSOD). Die Mutter aller Fehlermeldungen blitzt allerdings bei allen Windows-Versionen ab XP nur kurz auf, und das System startet augenblicklich neu. Dabei enthält der BSOD wichtige Informationen, um die Fehlerursache zu finden und zu beseitigen. Die nützliche Freeware Blue Screen View listet alle Informationen aus vergangenen Blue Screens übersichtlich auf. Voraussetzung: Sie haben Ihr System so konfiguriert, dass es beim Crash zumindest ein kleines Speicherabbild anlegt. Blue Screen analysieren: Die wichtigsten Informationen, die ein Blue Screen ver- mittelt, i nden Sie in den Spalten „Fehler- Check-String“ und „Fehler-Check-Code“. Um mehr über den Fehler zu erfahren, be- suchen Sie die Knowledge Base von Microsoft unter
http://support.microsoft.com/ . Geben Sie auf der Seite in das Suchfeld zu- nächst den hexadezimalen Fehler-Check- Code ein, gefolgt von einem Leerzeichen und dem Fehler-Check-String. Daraufhin liefert Ihnen Microsoft weitere Hinter- gründe zu dem Problem. Die häufigsten Ursachen für einen Absturz sind Treiber- oder Hitzeprobleme – oder eine defekte Komponente.

 

2 PC: Was mache ich, wenn beim Start der Monitor schwarz bleibt?
Prüfen Sie, ob der Power-Knopf noch korrekt mit dem Mainboard verkabelt ist. Da- nach kontrollieren Sie, ob der Lüfter des Netzteils zumindest kurz anläuft, wenn Sie den PC einschalten. Tut er das nicht, ist wahrscheinlich das Netzteil defekt (Tipp 23). Andernfalls sehen Sie nach, ob alle Komponenten fest sitzen und korrekt ver- kabelt sind. Bios-Beeps: Hören Sie beim Start Pieps- töne aus dem PC-Lautsprecher, oder sehen Sie einen Leucht-Code auf der LED-Kette auf der Hauptplatine? Im Platinenhand- buch können Sie nachlesen, welchen Fehler das Bios auf diese Weise meldet. Alternativ informieren Sie sich im Internet unter http://bios-info.de/bios/compend.htm . Hier finden Sie auch Tipps, wie Sie einzelne Probleme beheben. Festplatte läuft: Dreht sich die Platte, und Sie bekommen trotzdem kein Bild? Dann kann es an der Hauptplatine, am Arbeitsspeicher, der Grafikkarte, dem Monitorkabel oder dem Bildschirm selbst liegen. Testen Sie zumindest die vier letztgenannten Komponenten einzeln an einem anderen PC, um den Fehler besser einzugrenzen. Hitze: Wenn Ihr System zuvor abgestürzt ist und der Bildschirm jetzt schwarz bleibt, kann es auch ein Hitzeproblem sein – CPU, Grafikkarte oder RAM wurde zu heiß. Warten Sie einige Minuten, und star- ten Sie den PC dann noch einmal. Funktioniert er wieder, müssen Sie die überhitzte Komponente ermitteln und besser kühlen (Tipp 5).


3 PC: Wie finde ich heraus, welche Geräte verbaut sind ?
Gerade bei Komplett-PCs ist häufig nicht klar, welche Komponenten drin stecken. Wenn der Geräte-Manager von Windows nur ein unbekanntes Gerät meldet (nach [Win]-[Pause] und dann „(Hardware), Geräte-Manager“), dann brauchen Sie Everest Ultimate Edition . Nachdem Sie sich über http://www.pro.de/aktion/pcwelt/everest registriert und per Mail eine kostenlose Seriennummer erhalten haben, installieren Sie die Vollversion. Wählen Sie danach „Computer, Über- sicht“, um einen Überblick über alle ver- bauten Geräte zu bekommen. Vergleichen Sie die Ausgabe des Geräte-Managers mit der von Everest, um die unbekannte Komponente zu identifizieren. Danach können Sie, wie im Tipp 30 beschrieben, den Treiber für das Gerät suchen und einrichten. Bios identifizieren: Auch wenn Sie auf der Suche nach einem Bios-Upgrade sind, kann Ihnen Everest helfen. Unter „Motherboard, BIOS“ finden Sie Angaben zu Typ, Version, Datum und Hersteller. Unter „Motherboard, Motherboard“ erfahren Sie Details zu Ihrer Hauptplatine, etwa den Hersteller. Auf dessen Website können Sie dann nach einer neuen Version für Ihr spezielles Bios suchen.


4 PC: Wie teste ich die Stabilität meines Systems unter Volllast?
Sie haben Ihre CPU oder Grafikkarte über- taktet, einen PC neu aufgebaut oder aufgerüstet. Jetzt möchten Sie wissen, ob das System unter Volllast stabil läuft. Stabilitätstest: Die Vollversion Everest Ultimate Edition bietet unter „Werkzeuge, Systemstabilitätstest“ einen Dialog, über den Sie einen Stresstest durchführen können. Aktivieren Sie die Klickboxen neben allen angebotenen Tests. Dann klicken Sie auf „Preferences“, öffnen die Registerkarte „Temperatures“ und lassen sich jeden angebotenen Temperatursensor in einer an- deren Farbe anzeigen. Schließen Sie das Einstellungs-Fenster, und klicken Sie dann auf „Start“, um den Test anzustoßen. Während des Stresstests wird Ihr System maximal ausgelastet. Andere Anwendungen können und sollten Sie während dieser Zeit nicht benutzen. Wenn etwa nach einer Stunde alle Temperaturwerte noch im grünen Bereich liegen und das System nicht abgestürzt ist, läuft es stabil. Sie können den Test mit „Stop“ beenden. Benchmark: Mit Everest Ultimate Edition können Sie außerdem über „Werk- zeuge, Disk Benchmark“ und „Werkzeuge Cache und Memory Benchmark“ die Geschwindigkeiten Ihrer Festplatten, Ihres Arbeitsspeichers und der L1/L2/L3-Caches messen. Um die Leistung Ihrer Grafik- karte zu ermitteln, brauchen Sie ein zusätzliches Benchmark-Tool. Hier eignet sich zum Beispiel 3D Mark 06 Basic oder 3D Mark Vantage Basic.



5 PC: Wie messe ich schnell die Temperatur der Komponenten?
Standardmäßig befinden sich auf dem Mainboard, der CPU, der Grafikkarte und den Festplatten Temperatursensoren, die in Echtzeit ausgelesen werden können. Bei der Vollversion Everest Ultimate Edition finden Sie die Werte unter „Computer, Sensoren“. Einen Überblick über die empfohlenen und maximalen Werte der einzelnen Komponenten gibt die Tabelle auf dieser Seite. Ist ein Wert zu hoch? Hier hilft Ihnen Tipp 13, 14, 15 oder 16 weiter.



6 PC: Wie reduziere ich die Lautstärke meines PCs?
Die Lärmquellen im PC sind in der Regel die Lüfter, das Netzteil und die Festplatten. Die Lüfter bekommen Sie leiser, indem Sie sie per Bios oder mit dem Tool Speedfan langsamer drehen lassen. Aber Vorsicht: In der Regel werden die Lüfter automatisch gesteuert. Wenn sie schnell drehen, braucht die Komponente also eine starke Kühlung. Überwachen Sie deshalb die Temperatur. Für mehr Ruhe sorgen auch große Gehäuselüfter, ein leises Netzteil und leise Platten.


7 Bios: Was kann ich tun, wenn die CPU falsch erkannt wird?
Wenn Ihr Bios eine falsche CPU anzeigt, wird sie von der Hauptplatine nicht (optimal) unterstützt. Löschen Sie den CMOS-Speicher. Dazu setzen Sie bei abgestecktem PC kurz den „Clear CMOS“-Jumper auf der Hauptplatine. Das bewirkt, dass das Bios den Prozessor neu erkennen muss. Besteht der Fehler weiterhin und ist die CPU mit dem Mainboard an sich kompatibel, dann ist eventuell ein Bios-Update nötig (Tipp 3).


8 RAM: Wie prüfe ich meinen Arbeitsspeicher auf Fehler?
Wenn Ihr System instabil läuft, sollten Sie den Arbeitsspeicher überprüfen. Bei Vista und Windows 7 finden Sie ein entsprechendes Tool unter „Systemsteuerung, Verwaltung, Windows-Speicherdiagnose“. Unter XP brauchen Sie aber das englischsprachige Tool Memtest86. Brennen Sie das CD-Abbild, und starten Sie Ihren Rechner davon neu. Zuvor müssen Sie eventuell die Bootreihenfolge im Bios ändern.


9 RAM: Wie löse ich Probleme nach einem Speicher-Upgrade?
Wenn Sie sich neuen Arbeitsspeicher gekauft und eingebaut haben, kommt es vor, dass ein oder alle Riegel nicht erkannt werden oder dass das Bios nicht die gesamte Kapazität bereitstellt. Gleiche Typen: Es geht in vielen Fällen nicht gut, wenn Sie zu älteren RAM-Bausteinen neue dazukaufen und einsetzen. Probieren Sie die Bausteine zunächst einzeln in Ihrem PC aus, um Hardware-Defekte auszuschließen. Achten Sie dabei darauf, dass im Bios jeweils die richtige Taktfrequenz („DRAM Frequency“) ein- getragen ist. Testen Sie die Bausteine außerdem per Software (Tipp 8. Dual Channel: Bei einem Upgrade ist es immer besser, die alten Riegel auszubauen und den gesamten gewünschten Arbeitsspeicher neu anzuschaffen. Zwei Riegel des gleichen Typs, gleicher Kapazität und Geschwindigkeit können Sie in einer Hauptplatine, die nicht älter als fünf Jahre ist, im schnelleren Dual-Channel-Modus nutzen. Damit werden zwei Speicherriegel gleichzeitig angesprochen. Den Speicher müssen Sie auf Ihrer Hauptplatine in der Regel in zwei gleichfarbige Slots stecken. 4-GB-Grenze: Die 32-Bit-Versionen von XP, Vista und Windows 7 können maxi- mal 4 GB Arbeitsspeicher verwalten, wo- bei nur 3 bis 3,5 GB zur freien Verfügung stehen. Die 64-Bit-Fassung von Vista Ulti- mate kann mit bis zu 128 GB RAM umgehen, die 64-Bit-Version von Windows 7 Ultimate mit bis zu 192 GB. Die Home Premium-Versionen von Vista und Win- dows 7 (64 Bit) sind auf 16 GB RAM be- grenzt. Übrigens: Sie können leicht herausfinden, welche RAM-Riegel in Ihrem PC verbaut sind und welche Kapazität Ihr Chipsatz maximal verträgt. Bei dieser Aufgabe hilft Ihnen wieder unsere Vollversion Everest Ultimate Edition. Wählen Sie im Programm den Punkt „Motherboard, Chipsatz“.


10 RAM: Was tun, wenn das Bios-Upgrade fehl schlägt?
Vor dem Update brennen Sie eine Bios-Recovery-CD, wenn der Mainboard-Hersteller eine entsprechende ISO-Datei im Update-Archiv oder auf seiner Website anbietet. Wenn das Bios-Flash-Tool einen Fehler ausgegeben hat, Starten Sie den PC keinesfalls neu. Wiederholen Sie den Flash- Vorgang mit der zuvor erstellten Backup- Datei, oder stellen Sie das alte Bios mit der Recovery-CD wieder her. Achtung: Die Bios-Recovery-CD funktioniert nur, wenn Ihre Hauptplatine einen schreibgeschützten Notfall-Bootsektor im ROM anbietet. Darüber kann der PC auch im Falle eines schwerwiegenden Bios-Fehlers die Rettungs-CD starten. Problematischer Neustart: Erst nach einem erfolgreichen Update oder Restore starten Sie den PC neu. Sollte der Rechner trotzdem nicht booten, löschen Sie den CMOS-Speicher wie in Tipp 7 beschrie- ben. Fährt der PC danach immer noch nicht hoch, müssen Sie Kontakt mit dem Hersteller der Hauptplatine aufnehmen. Jetzt hilft nur noch ein neuer Bios-Chip oder eine Reparatur beim Hersteller.


11 Grafikkarte: Wie bekomme ich meine Spiele ruckelfrei?
Die neuesten 3D-Spiele verlangen Ihrer Hardware viel ab. Wenn ein Spiel stark ruckelt, sollten Sie das Detail-Level in den Anzeige-Optionen des Spiels heruntersetzen. Wenn auch in der niedrigsten Stufe kein Spielspaß aufkommt, können Sie die Auflösung reduzieren. Aber Vorsicht: Einstellungen unterhalb der nativen Auflösung schaden der Bildqualität (Tipp 24). Besser ist es, mehr Leistung aus Ihrer Hardware herauszukitzeln. Installieren Sie dazu den neuesten Grafiktreiber (Tipp 30), und beenden Sie über [Strg]-[Shift]-[Esc] Programme, die Sie gerade nicht benötigen. Zusätzlich können Sie versuchen, Ihre Grafikkarte zu übertakten. Achtung: Das größte Risiko beim Übertakten ist, dass Grafikchip und/oder -speicher zu heiß werden. GPU übertakten: Mit ATI-Tool bringen Sie jede beliebige Nvidia- oder ATI- Grafikkarte (außer der Ra- deon-X1950-Pro-Serie) an ihre Leistungs- grenze. Nachdem Sie das Tool gestartet haben, klicken Sie auf „Find Max Core“. Das Tool erhöht schrittweise die Frequenz, während es ein Direct-3D-Video rendert. Dabei überwacht es die Temperatur des Chips (< 90 °C) und beobachtet, ob Bildfehler auftreten. Um verlässliche Werte zu bekommen, sollten Sie das Tool über Nacht laufen lassen. Wenn es schneller gehen soll, genügt es auch, wenn das Video 20 Minuten ohne Bildfehler lief („No errors for 20:00:00“). Nachdem Sie den höheren Takt ermittelt haben, brechen Sie mit „Abort“ ab und setzen den Wert mit „Set Clock“. Die Vollversion Everest Ultimate Edition zeigt unter „Computer, Overclock“, ob’s geklappt hat.


12 Grafikkarte: Wie kann ich zwei Displays nutzen?
Wer einmal mit zwei Monitoren gearbeitet hat, möchte es nicht mehr missen. Die meisten halbwegs modernen Grafikkarten bieten deshalb auch zwei Ausgänge an (in der Regel DVI). Schließen Sie zunächst beide Monitore an Ihre Grafikkarte an. Falls eines Ihrer Displays nur über einen analogen VGA- Eingang verfügt, verwenden Sie den Adapter, der der Grafikkarte in der Regel bei- liegt. Danach starten Sie Windows, klicken mit der rechten Maustaste auf eine freie Desktop-Stelle und wählen „Eigenschaften, Einstellungen“ (XP), „Anpassen, Anzeige“ (Vista) oder „Bildschirmauflösung“ (Windows 7). Hier werden die beiden erkannten Bildschirme schematisch angezeigt. Displays anordnen: Ein Klick auf „Identifizieren“ verrät Ihnen, ob die Displays im Schema so angeordnet sind wie die realen auf Ihrem Schreibtisch. Falls nicht, dann ziehen Sie im Schema den einen Bildschirm einfach mit der Maus auf die andere Seite. Der Hauptbildschirm trägt im Schema immer die Nummer 1. Sie können auch das zweite Display zum primären machen. Dazu klicken Sie es mit der rechten Maus- taste an und wählen „Primär“. Taskleiste verlängern: Standardmäßig wird die Taskleiste des Hauptbildschirms bei Windows nicht auf den zweiten Monitor verlängert. Diese praktische Funktion lässt sich aber nachrüsten. Sie können entweder die kostenlose Multimonitor Taskbar (auf C CD/DVD) oder das kostenpflichtige Ultramon installieren. Ein Vorteil von Ultramon gegenüber der Freeware ist, dass die verlängerte Taskleiste das Design des Originals übernimmt.

13 Hitze: Was kann ich tun, wenn mein RAM zu heiß wird?
Prüfen Sie zunächst die Innentemperatur des Rechners (Sensor auf der Hauptplatine), wie in Tipp 5 beschrieben. Sollte dieser Wert erhöht sein, versuchen Sie ihn zu senken, indem Sie die Drehzahl der Gehäuselüfter erhöhen. Falls das aber nichts hilft, rüsten Sie einen Speicherkühler nach (im Fachhandel erhältlich, circa 15 Euro).

14 Hitze: Was kann ich tun, wenn mein Grafikchip zu heiß wird?
Wenn Ihre Grafikkarte etwa beim Spielen zu heiß wird und das System dabei in den Orkus reißt, kontrollieren Sie als Erstes, ob sich der Lüfter der Grafikkarte dreht. Wenn ja, erhöhen Sie die Drehzahl des Lüfters. Das geht etwa mit Rivatuner. Dazu klicken Sie unter „Driver Settings“ auf „Customize“, wählen das Symbol ganz links und klappen die Registerkarte „Fan“ aus. Achten Sie zudem auf einen guten Luftstrom im Gehäuse. Stauben Sie dazu den PC- Innenraum ab.

15 Hitze: Was kann ich tun, wenn mein Notebook zu heiß wird?
Ihr Notebook steht auf der Docking-Station und heizt sich so weit auf, dass das System instabil wird. In diesem Fall fahren Sie den Rechner herunter, entfernen den Akkublock und stecken das Notebook wieder in die Docking-Station. Der Akku ist eine Wärmequelle, auf die Sie in dieser Situation verzichten können. Sie empfinden die Wärme des Notebooks auf den Knien als unangenehm? Hier kommt ein Hitzeschild in Frage (im Fachhandel für rund 40 Euro erhältlich).

16 Hitze: Was kann ich tun, wenn meine CPU zu heiß wird?
Bauen Sie den Kühlkörper der CPU ab, und prüfen Sie, ob an den Kontaktpunkten noch Wärmeleitpaste klebt. Falls kaum noch welche zu sehen ist, wischen Sie die Reste mit einem Tuch und etwas Alkohol weg (kein Nagellackentferner). Tragen Sie mit einer Plastikspachtel eine ganz dünne Schicht neuer Paste auf. Danach bauen Sie den Kühler wieder ein. Sollten Sie die CPU übertaktet haben, nehmen Sie die Aktion wieder zurück. Was Sie für eine gute Gehäusebelüftung tun können, lesen Sie in Tipp 14.

17 Drucker: Wie beseitige ich Druckfehler mit Fremdtinte?
Fremdtinte ist preisgünstiger als das Original, hat aber häufig eine andere Pigmentierung. Wenn der Drucker Farbfehler produziert, lückenhaft druckt oder kleckert, müssen Sie den Druckkopf reinigen. Legen Sie saugfähiges, feinfaseriges Papier ein (etwa Fotokarton), und starten Sie die Reinigungsfunktion in den Drucker-Einstellungen. Wiederholen Sie die Aktion, bis der Ausdruck fehlerfrei ist. Das kostet zwar viel Tinte, ist aber besser, als die Patronen wegzuwerfen.

18 Keyboard: Wie kann ich Tasten neu belegen?
Mit der englischsprachigen Freeware Keytweak weisen Sie jeder Taste per „Scancode mapping“ eine neue Funktion zu. Ein Beispiel: Sie wollen über die [Rollen]-Taste Ihr Mailprogramm öffnen. Klicken Sie in Keytweak im Keyboard-Layout auf die [Rollen]-Taste (Nummer 125). Wählen Sie neben „Choose New Remapping“ den Eintrag „Email“. Dann gehen Sie anschließend auf „Remap Key“ und „Apply“. Starten Sie den PC neu.

19 Keyboard: Wie reinige ich meine Tastatur professionell?
Grober Schmutz fällt heraus, wenn Sie die Tastatur umdrehen und vorsichtig auf die Rückseite klopfen. Dann öffnen Sie die Tastatur mit einem Schraubenzieher. Ziehen Sie die Tasten ab (vorher Foto machen), geben Sie die Gehäuseteile in die Spülmaschine und die Tasten in den Besteckkorb. Die Platine reinigen Sie mit einem Tuch und etwas Alkohol. Beim Zusammenbauen halten Sie sich an das Foto. Ein Video zum Thema finden Sie unter http://www.pcwelt.de/f90.

20 Festplatte: Wie erkenne ich einen drohenden Crash?
Mit der Vollversion Everest Ultimate Edition können Sie die Smart- Werte (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) Ihrer Platte(n) auslesen. Dabei handelt es sich um eine Standard- Funktion von Festplatten zur ständigen Überwachung wichtiger Parameter. Sie finden die Werte in Everest unter „Datenträger, S.M.A.R.T“. Falls in der Spalte „Status“ Fehler gemeldet werden, sollten Sie Ihre Daten schleunigst in Sicherheit bringen (Tipp 21).

21 Festplatte: Wie sichere ich meine Daten vor dem Crash?
Ihre Festplatte zeigt schlechte Smart-Werte (Tipp 20) oder gibt ungewöhnliche Geräusche von sich. Hier kann der Totalausfall unmittelbar bevorstehen. Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, Ihr Windows und/ oder Ihre Daten auf ein intaktes Laufwerk zu sichern. Backup-Image: Am besten verwenden Sie dazu Paragon Festplatten Manager. Installieren und starten Sie die Vollversion. Wählen Sie im Hauptdialog die Option „System und Daten schützen“ und dann „Partition oder Festplatte sichern“. Aktivieren Sie die Klickbox neben der sterbenden Festplatte, und klicken Sie auf „Weiter“. Im nächsten Dialog wählen Sie „Sichern der Daten auf einem lokalen Laufwerk oder Netzlaufwerk“. Da- nach geben Sie ein Backup-Ziel für die Image-Datei an. Es muss natürlich auf einer anderen Platte, einem externen oder einem Netzlaufwerk liegen. Folgen Sie dem Assistenten, um die Sicherung zu star- ten. Abschließend sollten Sie noch über „Wiederherstellung und Rettung, Datenrettung“ eine Notfall-CD brennen. Image zurückspielen: Nun können Sie die sterbende Festplatte ausbauen und durch eine neue ersetzen. Danach starten Sie Ihr System von der Notfall-CD und wählen dort den Wiederherstellungsassistenten. Wählen Sie das gesicherte Image und danach die neue Platte als Wiederherstellungsziel. Aktivieren Sie dabei die Klickbox neben „Wiederherstellung auf eine abweichende Hardwarekonfiguration“: Dadurch werden die Partitionen proportional an die Größe des neuen Laufwerks angepasst. Übrigens: Der Festplatten Manager von Paragon kann noch mehr.

22 CPU: Wie aktiviere ich einen zweiten CPU-Kern unter XP?
Sie aktualisieren die Hardware Ihres XP- PCs oder ziehen das System auf einen neuen Rechner um. Dabei steigen Sie von einer Single- auf eine Dual-Core-CPU um. Unter Windows XP kann es passieren, dass nur ein Kern angesprochen wird. Doppelkern aktivieren: Um das zu über- prüfen, starten Sie mit [Strg]-[Shift]-[Esc] den Task-Manager und öffnen dort die Registerkarte „Systemleistung“. Werden unter „Verlauf der CPU-Auslastung“ zwei Graphen angezeigt, so laufen beide Kerne. Andernfalls sehen Sie unter „Ansicht, CPU-Verlauf“ nach, ob „Ein Diagramm pro CPU“ aktiv ist. Falls ja, öffnen Sie den Geräte-Manager und klappen die Rubrik „Computer“ aus. Je nachdem, wie weit die Erkennung der CPU geklappt hat, steht hier entweder „ACPI-Uniprocessor-PC“ oder „ACPI-Multiprocessor-PC“. Nun klicken Sie doppelt auf den Eintrag, öffnen die Registerkarte „Treiber“, und gehen auf „Aktualisieren“. Im „Hardwareupdate- Assistenten“ wählen Sie „Nein, diesmal nicht“, „Software von einer Liste“ und „Nicht suchen, sondern den zu installierenden Treiber selbst wählen“. Markieren Sie „ACPI-Multiprocessor-PC“, und klicken Sie auf „Weiter“. Nach einem Neustart werden beide Kerne angesprochen.

23 Netzteil: Wie berechne ich die notwendige Leistung?
Wenn Sie Ihren PC im Laufe der Zeit immer weiter aufrüsten, kommt oft irgendwann der Punkt, an dem er instabil läuft und in unregelmäßigen Abständen abstürzt. Dafür kann es natürlich viele Gründe geben (Tipp 1). Eine häufige Ursache ist aber das Netzteil, das für die neuen Komponenten zu wenig Strom liefert. Ermitteln Sie, wie viel Ihr System braucht. Stromrechner: Über www.pcwelt.de/psu finden Sie einen englischsprachigen Strom- Verbrauchsrechner für Ihren PC. Wählen Sie hier aus den Dropdown-Listen jede in Ihrem Rechner verbaute Komponente aus, Per Klick auf „Calculate Power Draw“ lassen Sie den Gesamtverbrauch Ihres PCs ermitteln. Im Feld neben „Recommended Watts UPS rating“ können Sie die Gesamtleistung ablesen. Das heißt, so viel muss Ihr Netzteil mindestens abgeben, um das System zu versorgen. Weiter unten finden Sie die minimalen Stromstärken für die 3,3-, 5- und 12-Volt- Schienen. Diese Werte geben die minimal benötigte Ausgangsleistung der einzelnen Leitungen an. Das ist für den Kauf eines neuen Netzteils wichtiger als die Gesamtleistung. Kontaktfreudig: Beim Kauf eines neuen Netzteils sollten Sie auch darauf achten, dass es passende Stecker für Ihr Mainboard oder Adapter besitzt. Auch eventuelle Spezialstecker für Grafikkarte und Festplatten müssen beim neuen Netzteil vorhanden sein. Die richtigen Maße: Denken Sie beim Kauf an die Größe des Netzteils, denn es muss ins Gehäuse passen. Um das sicherzustellen, messen Sie Ihr altes Netzteil und orientieren sich an diesen Werten.

24 Monitor: Wie stelle ich ein LC-Display scharf?
Sie haben das Gefühl, dass das Bild Ihres Monitors etwas unscharf ist. Sehen Sie auf der Rückseite des Displays nach, ob dort eine DVI- oder HDMI-Buchse vorhanden ist. Verbinden Sie den Bildschirm mit einem entsprechenden Kabel mit der Grafikkarte. Native Auflösung : Prüfen Sie, ob Sie den Bildschirm in seiner physikalischen (nativen) Auflösung betreiben. Mit der Vollversion Everest Ultimate Edition können Sie unter „Anzeige, Monitor“ nachsehen, welches die maximale und somit native Auflösung ist. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf eine freie Desktop-Stelle, und öffnen Sie „Eigenschaften, Einstellungen“ (XP), „Anpassen, Anzeige“ (Vista) oder „Bildschirmauflösung“ (Windows 7). Dort wählen Sie mit dem Schiebregler die native Auflösung und bestätigen mit einem Klick auf „OK“. Falls Ihnen die Bildschirm-Elemente so zu klein sind, können Sie im selben Dialog über „Erweitert, Allgemein“ (XP), „Schriftgrad anpassen“ (Vista) oder „Text und weitere Elemente vergrößern oder verkleinern, Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“ (Windows 7) die dots per inch skalieren. Ein größerer Wert (etwa 120 oder 144 dpi) zeigt die Elemente größer an – bei gleicher Bildqualität. Cleartype: Zusätzlich aktivieren Sie unter Windows XP unbedingt Cleartype. Diese Funktion optimiert die Darstellung von Schrift auf dem Monitor. Sie können Cleartype auch speziell an Ihr Display und Ihre Sehgewohnheiten anpassen, indem Sie einfach Cleartype Tuner über www.pcwelt.de/clt ausführen.

25 Monitor: Wie kalibriere ich den Bildschirm?
In der Vollversion Everest Ultimate Edition finden Sie unter „Werkzeuge, Monitor Diagnose“ eine Reihe von Display-Kalibrierungsbildern, mit deren Hilfe Sie die Monitor-Einstellungen optimal anpassen können. Unter „Selection, Tests for LCD Monitors“ wählen Sie die relevanten Tests aus und klicken dann auf „Run Selected Tests“. Folgen Sie den Anweisungen auf jedem Testbild, und stellen Sie den Monitor über die Funktionstasten ein. Abschließend drücken Sie die rechte Pfeiltaste.

26 Brenner: Wie bringe ich den Brenner zum Arbeiten?
Ihr Brenner verweigert den Dienst, beispielsweise nach einem Systemwechsel, oder lehnt manche Rohlinge ab? Dann suchen Sie auf der Herstellerseite nach einem Firmwareupdate. Mehr Infos zu Ihrem Brenner und der installierten Firmware erhalten Sie in Everest Ultimate Edition unter „Datenträger, Optische Laufwerke“.

27 Maus: Wie belege ich einzelne Maustasten neu?
Wenn etwa der Klick mit Ihrem Mausrad nicht funktioniert, hilft Xmouse weiter. Nachdem Sie die Freeware installiert und gestartet haben, können Sie in der rechten Fensterhälfte für die einzelnen Mausknöpfe Funktionen über die jeweiligen Dropdown-Listen aus- wählen. Besonders praktisch: Sie können jeder Maustaste eine beliebige Funktion oder einen Hotkey zuweisen. Dann fügen Sie zum Beispiel per Maustaste den Inhalt der Zwischenablage ein („Paste (Ctrl+V)“).

28 Maus: Wie stelle ich den Maus-Cursor ruhig?
Sehen Sie bei LED- oder Lasermäusen zu- nächst auf der Unterseite nach, ob sich Fussel oder Haare im optischen Sensor verfangen haben. Diese Schmutzpartikel stören den optischen Sensor, wenn Sie die Maus bewegen, und beeinflussen dabei die Cursor-Position. Entfernen Sie den Schmutz mit einem fusselfreien Tuch und einem geeigneten Reinigungsmittel. Sollte das Problem weiter bestehen, installieren Sie den neuesten Treiber (Tipp 30).

29 Treiber: Wie entferne ich bremsende Treiber?
Wenn Ihr Rechner mehrere Minuten braucht, bis er den Anmeldebildschirm zeigt, liegt es häufig an einem Gerätetreiber, der den Startvorgang verzögert. Um herauszufinden, welcher Treiber Probleme bereiten, müssen Sie ein Bootprotokoll anlegen und auswerten. Dazu brauchen Sie Process Monitor aus der Sysinternals Suite. Wenn Sie den Übeltäter gefunden haben, erneuern Sie den Treiber (Tipp 30) oder entfernen ihn. Dazu markieren Sie das entsprechende Gerät im Geräte-Manager und drücken [Entf].

30 Treiber: Wie finde ich neue Treiber und richte sie ein?
Die neuesten Treiber zu Ihren PC-Komponenten bieten die Hardwarehersteller in der Regel auf ihren Websites an. Unter www.treiber.de finden Sie die Treiber-Links zu praktisch jedem Gerätehersteller. Nachdem Sie den aktuellen Treiber für eine Komponente heruntergeladen haben, müssen Sie ihn installieren. Liegt der Treiber als ausführbare Datei vor (EXE-Format), rufen Sie sie einfach auf. Andernfalls öffnen Sie den Geräte- Manager und klicken mit der rechten Maustaste auf die Komponente. Wählen Sie Treiber(software) aktualisieren“, und folgen Sie dem Assistenten.

31 Treiber: Wie rüste ich einen Netzwerk-Treiber nach?
Ohne Netzwerk-Adapter kommen Sie nicht ins Netz. Um herauszufinden, welcher Adapter in Ihrem PC verbaut wurde, wählen Sie in der Vollversion Everest Ultimate Edition den Punkt „Netzwerk, Windows Netzwerk“. Sie markieren im oberen Fensterteil Ihren Netzwerk-Adapter und klicken dann mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der unteren Fensterhälfte. Sie wählen „Alles kopieren“, fügen den kopierten Text in einen Text-Editor ein (etwa Notepad) und drucken ihn aus. Damit gehen Sie zu einem Bekannten mit Internet-Zugang, steuern die URL neben „Treiberdownload“ an und suchen dort die passende Version für Ihre Netzwerk-Karte. Nachdem Sie den Treiber auf Ihren USB-Stick kopiert haben, können Sie ihn auf Ihrem PC zu Hause installieren.

32 Treiber: Wie mache ich ein Treiber-Update rückgängig?
Falls ein Gerät nach einem Treiberupdate schlechter oder nicht mehr funktioniert, sollten Sie das Update rückgängig machen. Windows bietet dafür eine eigene Funktion an. Öffnen Sie den Geräte-Manager. Nach einem Doppelklick auf das Problemgerät gehen Sie auf die Registerkarte „Treiber“ und wählen „Installierter Treiber“ (XP) oder „Vorheriger Treiber“ (Vista, Windows 7).

33 Notebook: Wie verlängere ich die Akkulaufzeit?
Die Laufzeit eines Notebooks hängt stark vom verwendeten Akku ab, genauso wie vom Verbrauch. Indem Sie den Verbrauch verringern, können Sie länger mit einer Akkuladung arbeiten. Display dunkler: Am wichtigsten ist es, dass Sie die Helligkeit Ihres Displays so weit herabsetzen, dass Sie gerade noch gut arbeiten können. In geschlossenen Räumen sollten rund 100 Candela (cd) ausreichen. Auf diese Weise senken Sie die Leistungsaufnahme um bis zu 20 Prozent. Im Freien müssen Sie die Helligkeit allerdings meist auf das Maximum stellen. Kein Funk: Schalten Sie WLAN-, Bluetooth-, UMTS- und sonstige Funkadapter aus, sobald Sie sie nicht einsetzen. Diese Geräte schlucken nämlich auch dann sehr viel Strom, wenn gerade keine Daten übertragen werden. Dadurch reduzieren Sie die Leistungsaufnahme des Notebooks um etwa 10 Prozent. Energieeinstellungen: Unter „Systemsteuerung, Energieoptionen“ aktivieren Sie das spezielle Energieschema für Notebooks/Laptops. Lassen Sie auch den Bildschirm nach wenigen Minuten Untätigkeit automatisch abschalten. In Vista und Win 7 bieten die Energieoptionen viele weitere Parameter zur feineren Energie-Dosierung. Häufig liefern die Notebook-Hersteller spezielle Energie-Manager mit, über die Sie die Leistungsaufnahme weiter reduzieren.

34 Notebook: Wie tausche ich eine Festplatte aus?
Bevor Sie das alte Laufwerk ausbauen und durch ein neues ersetzen, ist eins ganz wichtig: Sichern Sie den gesamten Inhalt der bestehenden Festplatte in ein Backup-Image auf einer externen Platte (Tipp 21). Dazu verwenden Sie am besten die Vollversion Paragon Festplatten Manager. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie Ihr System auf der neuen Platte 1:1 zurückbekommen.Auswählen: Achten Sie beim Kauf des neuen Laufwerks darauf, dass in ein Notebook in der Regel nur ein 2,5-Zoll-Standardlaufwerk mit 9,5 Millimeter Höhe passt. Ein- und ausbauen: Bei einem Standard- Notebook können Sie die Bodenplatte recht leicht abmontieren – sehen Sie dazu im Handbuch nach. In der Regel kommen Sie dann schon an die Festplatte und können sie austauschen. Deutlich schwieriger gestaltet sich die Aktion bei Designer-Notebooks oder Netbooks. Hier ist es in vielen Fällen nötig, das gesamte Gehäuse abzumontieren und einige Komponenten zu entfernen. Lassen Sie sich hier besser von einem Fachmann helfen. System zurückspielen: Nachdem die neue Platte eingebaut ist und das System sie erkannt hat, starten Sie den Rechner mit der Notfall-CD des Festplatten Managers. Jetzt schreiben Sie das Sicherungs-Image vom externen Laufwerk zurück. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Klickbox neben „Wiederherstellung auf eine abweichende Hardwarekonfiguration“ aktiviert haben. 

35 WLAN: Wie schütze ich meine WLAN-Verbindung?
Stellen Sie eine Kabelverbindung zu Ihrem DSL-Router her. Dann öffnen Sie dessen Web-Front-End, aktivieren für WLAN die Verschlüsselungsmethode WPA oder WPA2 und geben einen beliebig komplexen Schlüssel mit 20 bis 63 Zeichen ein. Nun richten Sie das drahtlose Netzwerk in der Systemsteuerung der PCs, Note- und Netbooks ein und tragen hier den gleichen Schlüssel ein.

36 USB: Was mache ich, wenn die USB-Platte nicht erscheint?
Vermutlich ist der Laufwerksbuchstabe bereits vergeben. Mit dem USB Laufwerks-Manager legen Sie die Buchstaben fest, die für USB-Geräte reserviert werden sollen. Entpacken Sie das Tool-Archiv in Ihren „Programme“ -Ordner, benennen Sie die Datei USBDLM_sample.ini um in USBDLM.ini, und öffnen Sie sie mit einem Text-Editor. Tragen Sie unter „[DriveLetters]“ hinter „Letter1=“, „Letter2=“ und „Letter3=“ jeweils einen freien Laufwerksbuchstaben ein (etwa „Letter1=H“). Nach dem Speichern starten Sie _install.cmd mit Admin-Rechten.

37 USB: Wie betreibe ich USB-Drucker am Router?
Viele Router bieten die Möglichkeit, über den eingebauten USB-Port einen Drucker zu betreiben. So kann der Haupt-PC ausgeschaltet bleiben, auch wenn ein anderer Rechner im LAN drucken muss. Um den Drucker ansprechen zu können, müssen Sie bei jedem PC in der Systemsteuerung über „Drucker und Faxgeräte“ (XP), „Drucker“ (Vista) oder „Geräte und Drucker“ (Windows 7) einen neuen lokalen Drucker einrichten. Bei der Konfiguration des Druckeranschlusses wählen Sie „Neuer Anschluss, Standard TCP/IP Port“ und geben anschließend die IP-Adresse Ihres Routers an. Dann installieren Sie den Treiber.

38 USB: Wie rette ich ein nasses mobiles Gerät?
Handeln Sie schnell, wenn ein Gerät mit Akku ins Wasser fällt. Bauen Sie den Akku aus, und schütteln Sie das Wasser heraus. Wenn möglich öffnen Sie das Gehäuse und trocknen al- les gut ab. Lassen Sie alle Teile an einem warmen, gut belüfteten Ort einen Tag trocknen.

39 USB: Wie hänge ich ein gesperrtes Laufwerk ab?
Sie möchten Ihre externe Festplatte oder Ihren USB-Stick über die Windowsfunktion „Hardware sicher entfernen“ im Infobereich (Tray) abmelden. Es erscheint die Fehlermeldung, das Gerät könne derzeit nicht beendet werden. PC-WELT-Tool: Welche Prozesse oder Zeiger (Handles) das Abmelden verhindern, deckt unser USB-Manager pcw-QuickStop auf. Nachdem Sie das Tool eingerichtet und für den automatischen Start mit Windows konfiguriert haben, erscheint ein neues Symbol im Infobereich (Tray). Nach einem Doppelklick darauf sehen Sie alle angeschlossenen USB-Laufwerke. Der Doppelklick auf einen Eintrag meldet das entsprechende Laufwerk ab. Falls das nicht klappt, zeigt das Tool automatisch die Prozesse und Zeiger (Handles) an, die noch auf den Datenträger zugreifen. Per Rechtsklick auf einen der Einträge können Sie entweder den Prozess beenden oder die offenen Handles schließen lassen. Danach melden Sie den Stick ganz normal ab. Abhängen per Hotkey: Mit unserem Tool pcwQuickStop können Sie auch Tastenkombinationen definieren, über die Sie Ihre USB-Laufwerke deutlich schneller abhängen können. Das geht ganz einfach: Sie stecken den entsprechenden Stick an, klicken dann mit der rechten Maustaste auf das pcwQuick- Stop-Symbol im Tray und wählen „Einstellungen“. Markieren Sie den entsprechenden Geräteeintrag, und klicken Sie auf „Hotkey festlegen“. Wählen Sie eine Tastenkombination aus, und bestätigen Sie. Der neue Hotkey ist sofort aktiv.

40 WLAN: Wie beseitige ich Verbindungsfehler?
WLAN-Verbindungen scheinen bisweilen eine Glückssache zu sein: Mal klappt es, das nächste Mal wieder nicht. Die Ursachen können vielfältig sein. WLAN an: Prüfen Sie als Erstes, ob der WLAN-Adapter bei Ihrem Notebook überhaupt aktiviert ist. Um Energie zu sparen (Tipp 33), kann er in der Regel separat abgeschaltet werden. Manche Notebooks besitzen dafür einen eigenen Schalter. Bei anderen müssen Sie die [Fn]-Taste in Kombination mit einer Funktionstaste drücken, zum Beispiel [Fn]-[F2] (Handbuch konsultieren). An Ihrem Router muss natürlich auch die WLAN-Funktion eingeschaltet sein. Mini-PCI-Anschluss: Hilft das nicht, schrauben Sie die Bodenplatte Ihres Notebooks auf. Sehen Sie nach, ob die Mini-PCI-Karte Ihres WLAN-Adapters richtig eingesteckt und verschraubt ist. Außerdem sollten die Antennenkabel angeschlossen sein. Netzwerkkonfiguration: Gehen Sie mit Ihrem Notebook in die Nähe des WLAN- Routers, und lassen Sie die Netzwerkliste aktualisieren. Schalten Sie bei Router und Notebook DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ein, damit die IP- Adressen automatisch ausgehandelt werden. Prüfen Sie das vergebene WEP-, WPA- oder WPA2-Passwort auf Schreibfehler. Unter Vista und Windows 7 aktivieren Sie dazu einfach die Klickbox neben „Zeichen anzeigen“ in den Netzwerkeigenschaften. Unter XP legt ein Tool wie Pants Off die maskierten Zeichen offen. Deaktivieren Sie den MAC-Adressen-Filter, um eine Zugriffsbeschränkung auf den Router auszuschließen. 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. Januar 2015 um 01:27 Uhr
 
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